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Interessengruppe Wissenschaftliche Bibliothekar:innen Schweiz

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Susanne Hofacker

5. Mai 2018 ·

Mai 2018

Einrichtung: SBB Historic
Funktion: Leiterin Sammlungen/Bibliothek
Bibliothekarische Ausbildung: Studium in Geografie und Geschichte, Aus- und Weiterbildungen im IDS- und Nebis-Verbund, CAS Museumsarbeit HTW Chur

Wie kamen Sie ins Bibliothekswesen?
Meine Bibliothekslaufbahn begann mit einer beruflichen Veränderung. Ich entschied mich, auf dem zweiten Bildungsweg die Matura zu machen, und studierte danach Geografie und Geschichte an der Uni Zürich. Um mein Studium zu finanzieren, suchte ich nach einem Job.

Ein Inserat des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes weckte sofort mein Interesse: Es wurde eine Mitarbeiterin für die Bibliothek gesucht – mein Traumjob. Dass ich die Stelle als Quereinsteigerin erhielt, war für mich eine grosse Überraschung. Meine damalige Chefin war ein Glücksfall. Sie unterstütze mich sehr, brachte mir das Katalogisieren bei und führte mich umfassend in das Bibliothekswesen ein.

Später arbeitete ich in der Bibliothek des damaligen Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung IPMZ und lange Jahre in der ETH-Bibliothek, unter anderem als Fachreferentin für die Kartensammlung. Das bibliothekarische Handwerk lernte ich somit „on the job“ und in zahlreichen Weiterbildungen im IDS- und NEBIS-Verbund. Der Start war im 1996, inzwischen blicke ich auf reichhaltige Bibliothekserfahrungen zurück.

Was sind Ihre heutigen Aufgaben?
Als Leiterin der Abteilung Sammlungen/Bibliothek von SBB Historic bin ich verantwortlich für die fachliche und personelle Führung der Bibliothek und der Sammlungen und bin Mitglied der Geschäftsleitung.

Was ist Ihnen bei der Arbeit besonders wichtig?
Es ist mir ein grosses Anliegen, dass die Bestände der Bibliothek und der Sammlungen der Öffentlichkeit gut zugänglich sind. Eine wichtige Grundlage jeglicher Vermittlungstätigkeit ist die Qualität der Sammlung. Nur wenn die Objekte und Dokumente gut erschlossen und dokumentiert sind, funktioniert die Vermittlung nach aussen.

Was ist das Einzigartige an Ihrer derzeitigen Arbeitsstelle?
Einzigartig ist die Stelle als solche, die Vielfalt, die sie beinhaltet. Die Sammlungen umfassen eine Objektsammlung mit gegen 2000 Objekten aus dem Bahnalltag der SBB und ihrer Vorgängerbahnen. Speziell zu erwähnen sind hier die 20 Musikautomaten aus dem 19. Jahrhundert, die in den Wartesälen der Westschweiz den Reisenden das Warten versüssten. Die Plakatsammlung mit rund 4000 Sujets dokumentiert ein Stück Werbegeschichte der SBB. Ca. 400 Entwürfe für Plakate und diverse Publikationen der SBB bilden einen ausgesprochen attraktiven und schönen Teilbestand der Kunstsammlung. Viele davon wurden von namhaften Schweizer Grafikern und KünstlerInnen im Auftrag der SBB gestaltet. Die Fahrzeugsammlung mit über 200 historischen Fahrzeugen ist in diversen Depots in der ganzen Schweiz untergebracht.

Auch die Bestände der Bibliothek gehen zurück bis zu den Anfängen der Eisenbahn. Nebst SBB-spezifischen Publikationen wird Fachliteratur zu Bahn, Verkehr und Reisekultur gesammelt. Die Kombination von Bibliothekarischem und Musealem macht diese Stelle sehr reichhaltig, was ich besonders schätze.

Was darf an Ihrem Arbeitsplatz nie fehlen?
Eine gepflegte Handbibliothek, die der Diversität der Themen meiner Arbeit gerecht wird, die Inspirationsquelle und Nachschlagewerk zugleich ist.

Was war der beste berufliche Ratschlag, den Sie je bekommen haben?
Es bleibt nichts, wie es ist. Wer in einer Gedächtnisinstitution tätig ist, bewegt sich in einem dynamischen Umfeld. Sich mit Veränderungen und neuen Entwicklungen auseinanderzusetzen, ist zentral.

Was sind Ihre bevorzugten Informationsquellen, um auf dem Laufenden zu bleiben?
Fachliteratur analog und digital, Blogs, Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Tagungen, Weiterbildungen

 
Update 17. Mai 2018: SBB Historic in der TV-Sendung „Schweiz aktuell“

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