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Matthias Töwe (1970), Leiter Digitaler Datenerhalt, ETH-Bibliothek, ETH Zürich

5. Mai 2013 ·

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Foto: Angela Gastl, ETH Zürich

Wie sind Sie wissenschaftlicher Bibliothekar geworden?
Nach dem Chemie-Studium in Hamburg betreute ich als Doktorand in Basel die Bibliothek des Instituts für Physik. Die Aufgabe gefiel mir sehr, weil ich nicht nur eine schöne Freihandbibliothek betreuen durfte, sondern  wir seinerzeit auch die ersten Online-Zeitschriften freischalten lassen konnten. Dadurch kam ich mit dem zuständigen Fachreferenten der Universitätsbibliothek in Kontakt. Eher durch Zufall erfuhr ich, dass es die Möglichkeit zur Ausbildung zum Wissenschaftlichen Bibliothekar in der UB gab.

Welches sind Ihre gegenwärtigen Haupttätigkeiten?
Heute arbeite ich einerseits fachlich und konzeptionell an der Erhaltung digitaler Daten und habe andererseits die Rolle des Projektleiters mit Personalverantwortung und Budgetplanung. Mein Alltag spielt sich natürlich zu einem grossen Teil am Computer ab sowie in Besprechungen mit internen und externen Partnern, z.B.  mit Softwarelieferanten, Forschungsgruppen und anderen Bibliotheken. Wir nutzen und konfigurieren Anwendungen, die wir selber betreiben oder für unsere Kunden in den Forschungsgruppen der ETH bereitstellen. Da wir an Dienstleistungen für Forschungsdaten arbeiten, kooperieren wir bereits bei der Entwicklung eng mit einigen Pilotkunden aus der Forschung, die uns ihre Bedürfnisse mitteilen und Rückmeldungen z.B. zu den Funktionen einer Software geben.

Das Bibliothekswesen ist im Umbruch: Welche Rolle spielen Entwicklung und Innovation für Ihre Tätigkeit und wie halten Sie sich auf dem Laufenden?
Ich hatte bisher das Glück, immer in Projekten mitarbeiten zu dürfen, die von Innovationen geprägt waren und diese in die Praxis umsetzten. Wenn man sich in ein Projekt einarbeitet, verschafft man sich aus Fachzeitschriften, einschlägigen Blogs oder Online-Listen, bei Kongressen oder auch bei Besuchen von oder bei Fachkollegen einen Überblick über den Stand der Dinge und findet dabei die relevanten und die weniger ergiebigen Kanäle heraus.

Über welche Kanäle tauschen Sie sich aus?
Da ich immer an aktuellen Themen gearbeitet habe, habe ich die Möglichkeit erhalten, an zahlreichen Tagungen teilzunehmen und Beiträge zu präsentieren. Später hielt ich zunächst im MAS-Studiengang in Archival, Library and Information Science der Universitäten Bern und Lausanne einzelne Lektionen und 2012 habe ich erstmals im MAS Bibliotheks- und Informationswissenschaften der Universität Zürich und der Zentralbibliothek Zürich das Fach „Digitale Langzeitarchivierung und Konversion von Informationsobjekten“ unterrichtet. Trotz des Aufwandes für die Vorbereitung macht mir das grossen Spass und gute Fragen zwingen mich, scheinbare Gewissheiten zu hinterfragen und verständlich zu erklären. Das Unterrichten ist daher eine echte Bereicherung der Alltagsarbeit.

Was gefällt Ihnen besonders an ihrer jetzigen Stelle und/oder allgemein an ihrem Beruf?
Obwohl ich seit fast zehn Jahren den gleichen Arbeitgeber habe, hat sich meine Funktion mehrfach verändert und ich habe Einblick in sehr viele Bereiche erhalten. Immer noch vergeht kein Tag, an dem ich nicht etwas dazulerne. Als Projektleiter ist man besonders auf die Zusammenarbeit mit anderen angewiesen und darum schätze ich die Offenheit meiner Kolleginnen und Kollegen und ihre Unterstützung sehr. Vielseitig und reizvoll ist meine Arbeit sicher durch die Tätigkeit als Dienstleister im Umfeld der Forschung.

 

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