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Ida-Maria Mäder

13. September 2016 ·

September 2016
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek, Zweigbibliothek Naturwissenschaften
Funktion: Fachreferentin für Chemie, Geographie und Physik
Ausbildung: Diplommathematikerin, WiBi-Kurs an der ZB Zürich und UB Basel/Medizinbibliothek


Ida-Maria Mäder
Ida-Maria Mäder

Wie kamen Sie ins Bibliotheks- und Archivwesen?
Während meines Studiums an der Universität Basel (Mathematik, Physik und Kirchengeschichte) recherchierte ich für eine Seminararbeit in Kirchengeschichte im Staatsarchiv Basel. Die Suche nach Archivalien, Quellen und Adressen fand ich so spannend, dass ich mich nach Berufen im Bereich I+D umschaute.
Von einem Kollegen aus dem Unichor Basel war mir die WiBi-Ausbildung bekannt, sodass ich mich dazu weiter informierte und an allen relevanten Universitätsbibliotheken für einen Ausbildungsplatz bewarb. An der UB Basel bzw. Medizinbibliothek erhielt ich direkt im Anschluss an mein Diplom einen Ausbildungsplatz mit Schwerpunkt Medizin. Der damalige Bibliotheksleiter Peter Wolf war mein fachlicher Betreuer und Wegbereiter.

Was sind Ihre heutigen Aufgaben?
Als Fachreferentin für Chemie, Geographie und Physik bin ich in diesen Fächern für die Literaturauswahl, inhaltliche Erschliessung, Bestandspflege und Informationsvermittlung zuständig. Dazu kommen Institutskontakte, Beratung zu Open Access, Forschungsdatenmanagement, Literaturverwaltung und Datenbankrecherchen und die Mitarbeit in Arbeitsgruppen.

Wo stellen Sie in Ihrem Arbeitsalltag Unterschiede zwischen dem deutschen und dem schweizerischen Bibliothekswesen fest?
Insbesondere in wissenschaftlichen Bibliotheken sind die Tätigkeitsfelder in Deutschland sehr stark an der Ausbildung bzw. Fachlaufbahnen ausgerichtet. Dass eine Fachangestellte für Medien und Information (vgl. I+D-Assistent, seit 2012 I+D-Fachfrau bzw. -Fachmann) eine Instituts- oder kleine Zweigbibliothek leitet, ist eine grosse Ausnahme; in der Regel übernehmen dies Diplombibliothekare mit Fachhochschulabschluss (vgl. I+D-Spezialistinnen und Spezialisten). Ganz allgemein ist das deutsche Bibliothekswesen stärker hierarchisch organisiert als in der Schweiz.
Ein weiterer Unterschied zeigt sich vor allem auf der Leitungsebene: theoretische Ansätze aus den Bibliotheks- und Informationswissenschaften sind sehr relevant bei Projekten und Entscheidungen. In Schweizer Bibliotheken wird aus meiner Erfahrung mehr aus der Praxis heraus gehandelt.

Was darf an Ihrem Arbeitsplatz nie fehlen?
Ohne funktionierenden Internetzugang wird die Arbeit schwierig. Egal ob Recherche, Literaturauswahl, Anfragen beantworten, Systematisieren – ohne Internet geht nichts.

Was ist Ihnen bei der Arbeit besonders wichtig?
Der Kontakt zu den Nutzerinnen und Nutzern ist mir sehr wichtig.

Was war der beste berufliche Ratschlag, den Sie je bekommen haben?
Den besten beruflichen Ratschlag erhielt ich beim Vorstellungsgespräch an der UB Basel, als mir die Direktion einen Ausbildungsplatz in der Medizin bei Peter Wolf vorschlug. Zum einen ist das Bibliothekswesen in der Medizin sehr dynamisch und die Kolleginnen und Kollegen gut vernetzt in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und Vereinigungen (Biomedizinische Bibliotheken der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen, EAHIL, MLA). Zudem sind die Mediziner als Bibliotheksbenutzer sehr anspruchsvoll, nehmen im Vergleich zu den Naturwissenschaftlern Schulungsangebote und Recherchedienstleistungen gerne an.

Gibt es ein Buch, einen Artikel, einen Blogbeitrag, das oder den Sie den Mitgliedern der IG WBS empfehlen möchten?
Die Beiträge von Lesewolke kann ich sehr empfehlen. Aus diversen Bibliotheksblogs wird wöchentlich eine Zusammenfassung mit Verlinkung zum Originalbeitrag erstellt.

In welchen Sozialen Netzwerken sind Sie unterwegs?
Sie finden mich bei LinkedIn, ResearchGate, Mendeley und Twitter.

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