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Erinnerungen eines IG WBS-Präsidenten a. D.

16. April 2010 ·

Werner Neuhaus, Präsident der IG WBS von 2004 bis 2009

Wussten Sie schon, dass …

… am Beginn meiner Bibliothekaren-Karriere die «Konfirmanden» der Firma McKinsey & Company (nicht zu verwechseln mit den Kinsey-Reports!) standen? Junge Hochschulabgänger dieser Firma, die wir etwas respektlos als «Konfirmanden» bezeichneten (nicht nur wegen ihres jugendlichen Alters, sondern auch wegen ihrer Kleidung) hatten den Auftrag, etwas Bewegung ins Beamtenleben der SBB zu bringen. Nach einigen Analysen war klar: Meine Arbeit, die ich während sieben Jahren mit viel Freude und Begeisterung in der Finanzdirektion der SBB als Betriebswirtschafter erledigt hatte, war von heute auf morgen als unnütz erklärt worden.

… glücklicherweise just zu jener Zeit eine Stelle in der SBB-Bibliothek frei wurde, auf die ich mich umgehend bewerben konnte? Ich hatte zwar von dieser Arbeit keine grosse Ahnung, aber mein zu­künftiger Chef kannte das Metier. Alles kam gut, am 13. Juni 1995 begann ich an der Mittelstrasse 43 im Länggass-Quartier meine Arbeit in der SBB-Bibliothek.

… ich auf der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsmöglichkeit auf den WiBi-Kurs in Zürich stiess? Gegen alle Widerstände der SBB-Personaldienstes (bis anhin hatte ja noch nie ein SBBler einen solchen Kurs besucht!) durfte ich 1996 mit dem Kurs beginnen, in der weisen Voraussicht, die Abschlussprüfungen nicht absolvieren zu dürfen bzw. zu müssen (dies hätte ein längeres Praktikum in einer Ausbildungsbibliothek bedingt).

… ich in diesem Kurs meine Kenntnisse in allen Sparten des Bibliothekswesens erweitern und auch in die wirkliche Bibliothekswelt einsteigen konnte? Die früheren Leiter der SBB-Bibliothek hatten es tunlichst vermieden, den Kontakt mit anderen Bibliotheken zu suchen, ja gar die Bibliothek einem weiteren Publikum bekannt zu machen. Denn das hätte ja nur zusätzliche Arbeit gebracht!

 … wir als Kursteilnehmer in der Zentralbibliothek Zürich von den Habitués mit dem Ausspruch (oder war es ein Seufzer?) «Die WiBis sind wieder hier!» in der Cafeteria begrüsst wurden? Nun wusste ich, zu welcher Spezies Mensch ich gehöre!

 … es für mich nahe liegend war, nach Abschluss des WiBi-Kurses dem damaligen BBS und der IG WBS beizutreten, da ich die persönlichen Kontakte weiterführen wollte? Gerade als KMB (kleine/ mittlere Bibliothek) ist ein Kontakt zu andern Bibliotheken lebenswichtig!

 … im Rundbrief Nr. 23 vom März 2001 folgender Aufruf von Elisabeth Oeggerli zu finden war? «Zugegeben: Löhne wie Ölfirmen (oder die SBB für Führungskräfte) können wir nicht bezahlen, wir können gar nichts bezahlen. Wir brauchen Leute, die Aufgaben übernehmen, weil sie Freude daran haben. Es muss also die Chemie stimmen und nicht die Pinkepinke. Solche Leute aber brauchen wir dringend.» Diese Worte wirkten eindrücklich – schon am 8. Juni 2001 wurde ich in Rapperswil in den Vorstand gewählt.

 … mir die Jubiläums-Generalversammlung zum zehnjährigen Bestehen der IG WBS, die am 21. Juni 2002 in Chur stattfand, sehr gut in Erinnerung geblieben ist? Zum Abendessen auf luftiger Höhe fanden zahlreiche Mitglieder den Aufstieg in die Turmstube der Kirche St. Martin, von der aus sich ein wunderbarer Blick auf die Altstadt von Chur bot. Am Samstag stand dann noch ein Frauenrundgang auf dem Programm (Männer waren ebenfalls zugelassen). Und das Mittagessen zusammen mit Marianne Ingold legte bereits damals den Grundstein für die acht Jahre später erfolgte Amts­übergabe.

 … mir anlässlich der Mitgliederversammlung vom 18. Juni 2004 in der Stadtbibliothek Winterthur die bisherige Präsidentin Elisabeth Oeggerli die «Reichsinsignien» (bestehend aus Postfachschlüssel, Vereinsstempel und Disketten) übergab?

 … meiner (unmassgeblichen) Meinung nach sich die zweitschönste Bibliothek an den Gestaden des Sempachersees in der dortigen Vogelwarte befindet? Als schönste Bibliothek würde ich jene in Magglingen bezeichnen – die Fernsicht in die Alpen und das erhabene Gefühl, sich über den Proble­men des Mittellands zu befinden, ist herrlich. Aber auch die Eisenbibliothek im Paradies (in der Nähe von Schaffhausen) bietet eine ganz spezielle Ambiance.

 … die Mitgliederversammlung vom 22. Juni 2005 in der Stadtbibliothek Biel/Bienne noch Jahre später diskutiert wurde – nicht etwa wegen den Traktanden, sondern wegen der Strompanne der SBB, welche den von Basel angereisten Mitgliedern eine lauschige Rückfahrt mit einem Bus quer durch den Jura auf unbe­kannten Strassen bescherte?

 … nach der BIS-Generalversammlung 2009 in Fribourg ein Apéro in der «Ancienne Gare», dem ehemaligen Aufnahmegebäude, stattfand? Der BIS-Vorstand fand sich dann praktisch beschluss­fähig ebenfalls beim Apéro ein, und im Hintergrund wurden die Fäden für den neuen IG WBS-Vorstand gezogen.

 … die auf einer Sprüngli-Schachtel (jener vom Paradeplatz in Zürich mit einem zart schmelzenden Inhalt) entdeckte Abkürzung VIP in Zukunft jene der WBS ersetzen soll, nach dem Motto «VIssen­schaftliche Pibliothekare der Schweiz»?

 … unser gemeinsames Nachtessen am 14. Januar 2010 mit dem alten und dem neuen Vorstand ausgerechnet im Restaurant Neuhaus in Liestal stattfand?

 … der mir zum Abschied offerierte Büchergutschein nicht etwa für ein Eisenbahnbuch eingesetzt wurde, sondern für die ISBN 978-3-290-17541-2?

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