Info WBS 2, Oktober 2014
Simone Rosenkranz (Text)
Open Access kann für die verschiedenen Akteure aus Wissenschaft, Bibliothek, Forschungsförderung und Verlagswesen sehr Unterschiedliches bedeuten. Dies wurde am SWETS-Kundentag zum Thema Open Access und Open Data klar, der am 23. Juni zahlreiche Interessierte nach Bern lockte. Während für viele Verlage Open Access Publizieren nach im umstrittenen Hybrid-Modell bedeutet, ist dieser Weg für Forschungsförderer und auch Bibliotheken ein No-Go. Gezeigt hat sich in verschiedenen Referaten auch, dass durch die Integration von Open Access in die Forschungsprozesse innovative Formen des Publizierens, der Zusammenarbeit und der Wissenschaftskommunikation entstehen: Die Open Access-Zeitschriftengruppe „Frontiers“) verbindet etwa Open Access-Fachzeitschriften mit einer Social Networkung-Plattform. Dadurch wird nicht nur die Rezeption der einzelnen Artikel verbessert, sondern die Zusammenarbeit unter den Wissenschaftlern sowie der Austausch mit einer breiteren Leserschaft gefördert. Wohin es in Zukunft gehen könnte, zeigte D. Agosti in seiner Präsentation des „European Biodiversity Observation Network“).Durch den freien Zugang zu Publikationen, Forschungsdaten sowie die Verknüpfung dieser Daten soll ein weltweites Netzwerk an Informationen zur Biodiversität aufgebaut werden, das nicht nur von Forschenden, sondern auch von Entscheidungsträgern aus Politik und Gesellschaft genutzt werden kann.
Die Folien der Referate finden sich unter diesem Link.
Ein inspirierender Tag geht zu Ende – die Diskussion, um den Weg hin zu OA geht weiter. #beopen14 pic.twitter.com/ElLOUzDhlI
— Gregor Bangert (@GregBang) June 23, 2014
