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Interessengruppe Wissenschaftliche Bibliothekar:innen Schweiz

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Deutscher Bibliothekartag 2014 – Tops, Flops und Tipps (Bremen, 3.-6. Juni 2014)

21. September 2014 ·

Info WBS 2, Oktober 2014
Marianne Ingold (Text und Fotos)

Mehr als 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten vom 3. bis 6. Juni den 103. Deutschen Bibliothekartag. Auch fast 40 Mitglieder der IG WBS waren im Messe und Congress Centrum Bremen anzutreffen. Zum diesjährigen „Crowd Reporting“ beigetragen haben Britta Biedermann, Petra Gehrmann, Marianne Ingold, Wilfried Lochbühler, Wolfram Lutterer, Ida-Maria Mäder, Stephanie Märchy, Esther Straub und Matthias Töwe.

Tops:

  • Gute Raumplanung. Grosszügige Räume, keine oder kaum Überfüllung – dadurch insgesamt ruhigere Atmosphäre. Recht gute zeitliche Abstimmung der Vortragsblöcke.
  • Qualität der Vorträge und vor allem die Einhaltung der Redezeit war wesentlich besser als noch in Leipzig 2013.
  • Inhaltlich erfreulich: Einige Themen, die in den Vorjahren in einem etwas anstrengenden „Hype“-Stadium waren, werden nun sachlicher und konkreter bearbeitet (z.B. Forschungsdatenmanagement)
  • Lernorte, Lernräume: Learning Space Toolkit und die Study Pods in der University of Edinburgh.
  • Zitat: „Kundenzentriertheit ist besser dezentral“ (Wilfried Sühl-Strohmeyer)“
  • Lasst digitale Sammlungen sprechen! TwitterBots, Tumblr und die Rückkehr des Serendipitätsprinzips“. Siehe dazu auch: Hatori Kibble
  • Innovationen und neue Interaktionsformen anderer Bibliotheken ,z. B. Blended Library Konstanz. (Vortrag)
  • „Bibliotheken als Schmelztiegel der Kulturen – ein Bericht aus der Werkstatt ethnographischer Nutzerforschung“ von Christine Gläser (Publikation in „Bibliothek – Forschung und Praxis“
  • Integrierte Kommunikations- und Serviceinfrastruktur an der TU München
  • Die Vorträge im Themenfeld Discovery Systeme
  • Das Projekt „Sammlung Erster Weltkrieg“ der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig
  • Das Themenfeld Elektronische Publikationen und Forschungsdaten, Open Access
  • Die Eignung des Dateiformates PDF für die Langzeitarchivierung – Probleme und Lösungen
  • Die Präsentationen von Timo Glaser: Bibliotheken und ihre Follower auf Twitter, Megabibliotheken und Microservices
  • Die Zukunftswerkstatt mit Makerspace und etlichen engagierten, einsichtsvollen und erfrischenden Beiträgen, z. B. Extreme Library Makeover
  • Preisverleihung „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2014„an zwei spannende Projekte aus der Schweiz
  • Studie und Selbsttest „Social-Media-Typen in der Wissenschaft“ von Goportis
  • Der Stand von Bookfarm in der Ausstellungshalle.Arbeitssitzung der Kommission Fachreferat des VDB zur Zukunft des Fachreferats, Weiterbildungsangebote, … : kleine Runde mit angeregtem zielgerichteten AustauschIntensiver Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zur Einführung von RDA und GND, speziell: Treffpunkt Standardisierung. VorträgeCollage_Deutscher_Bibliothekartag_2014 (Medium)
  • Tolle Mitkongressbesuchende: Es war einfach, interessante BibliothekarInnen aus anderen Bibliotheken oder buchorientierten Bereichen kennenzulernen.
  • Grosszügige Einladung von Bibliothek & Information International für die internationalen Gäste aus Bibliotheksverbänden verschiedener Länder.
  • Besuch bei „Missing Link“: spannend, eine Agentur mal von innen zu sehen, Abläufe und Probleme sowie die Gesichter zu den bekannten Namen kennenzulernen.
  • Die Führung „Rund um den Roland“ mit Historiker Diethelm Knauf.
  • Bremer Ratskeller: das weltweit grösste Sortiment ausschliesslich deutscher Weine, 400km vom nächsten Weinbaugebiet…
  • Bremen: wunderschöne Stadt, tolles Wetter, freundliche Menschen und gutes Essen.

Flops:

  • Dass das Ticket für den öffentlichen Verkehr nicht Teil des Kongresstickets war.
  • Warum baut man die Messe- und Kongressgebäude eigentlich hinter dem riesigen Parkplatz, so dass der Weg vom Bahnhof maximal weit ist, erst recht zum Haupteingang?
  • Keine Verpflegungs- und Verweilmöglichkeiten im Freien beim Kongresszentrum.
  • Leider fanden auch dieses Jahr wieder verschiedene Sessions zu ähnlichen Themen gleichzeitig oder zumindest mit Überlappungen statt.
  • Weiter Weg zwischen Vortragssälen und Ausstellung, kaum Zeit für Ausstellungsbesuch.
  • Sehr wenig Platz für die Posterausstellung.
  • Wenige zwar engagierte, aber etwas ziellos wirkende Beiträge in der Zukunftswerkstatt.
  • Nicht viel Neues in den Vorträgen zu Auskunftsdiensten.
  • Essen an der Kongressparty: nach langem Anstehen war kaum mehr was zu haben und die Auswahl war eher spärlich.
  • Dass der Bibliothekartag immer noch „Bibliothekar“tag heisst.

Tipps:

  • RDA-Wiki der DNB
  • 2015 erscheint das „Praxishandbuch Digitale Bibliotheksdienstleistungen„
  • Noch 2014 herauskommen soll das „Praxishandbuch Hochschulbibliothekssysteme“ mit einem Beitrag über Zürich.
  • Es lohnt sich, zwischendrin als Wissenschaftliche/r BibliothekarIn in die Vorträge der öffentlichen Bibliotheken hineinzuhören. Das ist heilsam und erinnert daran, wie wichtig deren engagierte Arbeit ist – natürlich, um das Lesen als grundlegende Kultur- oder eher Lebenstechnik zu fördern und zu ermöglichen, aber nicht zuletzt auch im Hinblick darauf, welche Wertschätzung die kleinen Leserinnen und Leser den Bibliotheken später als Erwachsene entgegenbringen. In den wissenschaftlichen Bibliotheken sehen wir ja nur ein überaus privilegiertes Publikum in einem Bildungssystem, zu dem manche ohne die Quartierbibliothek nie Zugang erlangt hätten und viele andere nie einen Zugang finden werden.
  • Tipps zum Vortragen auf Bibliothekartagen

Der 104. Deutsche Bibliothekartag 2015 findet unter dem Motto „Bibliotheken – von Anfang an Zukunft“ vom 26.-29. Mai 2015 in Nürnberg statt. Der Call for Papers ist bereits eröffnet und läuft bis zum 31.10.2014.

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