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GND/S Zentralredaktion in Luzern

23. September 2013 ·

RB 63, September, 2013
Nicole Casty-Lampart, Hans Schürmann

Wie kam die GND/S Zentralredaktion zustande?

Die Schweizerische Nationalbibliothek (NB) hatte für einzelne IDS-Verbünde, welche Schlagwörter der Schlagwortnormdatei (SWD) benutzten, die Neuansetzungen übernommen. Nachdem die IDS-Verbünde die Thesauri auf die SWD der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) vereinheitlicht hatten, hätte die NB die Menge der Neuansetzungen nicht mehr bewältigen können. Der IDS hat daher ent-schieden, eine eigene Schlagwortredaktion zu führen. Seit Oktober 2011 setzt die Zentralredaktion des IDS ihre Neuansetzungen selber an. Im April 2012 hat die DNB verschiedene Normdateien für den Formal- und Sachkatalog zu einer Gemeinsamen Normdatei GND zusammengelegt und diese Gemeinsame Normdatei für den Sachkatalog (GND/S) löste die SWD ab. Im ganzen IDS und darüber hinaus in einigen Kantonsbibliotheken wird seit 2012 die GND/S verwendet.

Wo liegt die GND/S?

Für den IDS wird die GND/S an der UB Basel gehostet. Jeder IDS-Verbund hat die Erschliessungsdaten über Z 39.50 mit den Normdaten verknüpft. Diese Normdaten werden wöchentlich mit den Norm-daten der DNB abgeglichen und aktualisiert.

Was macht die GND/S Zentralredaktion in Luzern?

Die GND/S Zentralredaktion an der ZHB Luzern sorgt für die Anpassung des Thesaurus für den Be-darf des IDS. Über ein Webformular, das der IDS für diesen Zweck eigens erstellt hat, können die IDS Verbünde ihre Ansetzungen an die GND/S Zentralredaktion melden. Sie erstellen dazu einen regel-werkskonformen Normdatensatz in diesem Formular, so dass die GND/S Zentralredaktion die Daten nach einer formalen Prüfung in die Datenbank der DNB (ILTIS) einspeisen kann. Von dort kommen die Daten eine Woche später in die Datenbank des IDS in Basel und sind verfügbar.rb634

Wie werden Schlagwörter angesetzt?

In der Praxis ist dieser Kreislauf der Daten eine echte Herausforderung. Technisch wie inhaltlich sind die Vorgänge ziemlich komplex. Fast tausend Seiten umfasst das Regelwerk zur Ansetzung der Datensätze. Mit der Konvertierung der Daten von der SWD zur umfassenden GND für den Formal- und den Sachkatalog ist das Regelwerk für den Schlagwortkatalog (RSWK) durch Übergangsregeln stark erweitert worden. Bis zur Einführung der RDA müssen die Ansetzenden mit uneinheitlichen Regeln klarkommen. Man kann bei den bestehenden Datensätzen nie sicher sein, ob sie vollständig und richtig sind. Umso besser müssen die Regelkenntnisse sein, um Korrekturen vornehmen zu können.

Wie wird die Qualität der Ansetzungen garantiert?

Nicht alle, die sich mit Ansetzungen beschäftigen, haben die gleich tiefen Regelkenntnisse. Deshalb durchlaufen die Ansetzungen unterschiedliche Stadien. Lokalredaktionen in den Verbünden können die Ansetzungen redigieren. Sie sind auch für die Regelkonformität zuständig. Die Zentralredaktion überprüft die Ansetzungen auf ihre Plausibilität und meldet den Lokalredaktionen Fehler zurück. Durch diesen Prozess haben die Lokalredaktionen schnell ein gutes Niveau in den Ansetzungen erreicht.

Wie ist die Zentralredaktion vernetzt?

Die Zentralredaktion arbeitet eng mit der GND/S Redaktion der NB zusammen. Beide Redaktionen unterstützen sich gegenseitig bei der Interpretation von Regelwerksfragen und der Lösung konkreter komplexer Ansetzungsfälle. Seit dem Sommer 2013 ist nun die GND/S Zentralredaktion des IDS auch in der Expertengruppe Sacherschliessung der DNB vertreten.

Statistik Stand Juli 2013
Statistik Stand Juli 2013

(Bemerkungen: Die Webformulare sind seit September 2012 verfügbar. Vor deren Einführung sind nicht viele Ansetzungen bei der Zentralredaktion Luzern eingegangen. Levelanhebungen sind Datensatzanpassungen in der ILTIS-Datenbank, so dass die Ansetzung für den Sachkatalog verwendet werden kann.)

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