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IG WBS

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Interessengruppe Wissenschaftliche Bibliothekar:innen Schweiz

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Praesentia trotz Absentia: Der Bibliothekskongress 2013 für Daheimgebliebene (11.03.-14.03.2013)

23. Mai 2013 ·

Marianne Ingold (Mitautorin, Textbearbeitung und Fotos)


Es scheint, als ob am Bibliothekartag bzw. – wie alle drei Jahre offiziell und gendergerecht benannt – am Bibliothekskongress zunehmend mehr Schweizerinnen und Schweizer vertreten sind. Zumindest wurde vom 11. bis 14. März in Leipzig (http://www.bid-kongress-leipzig.de/) eine zweistellige Anzahl IG WBS-Mitglieder gesichtet. Wer sich im Kongresszentrum blicken liess oder auf der Liste der Teilnehmenden erschien, erhielt nach der Rückkehr die sanfte Einladung, einen kleinen Beitrag zu diesem Gemeinschaftsbericht zu leisten. Erweichen liessen sich Silvia Meyer-Denzler, Claudius Lüthi, Cornel Dora, Daniel Tschirren, Ida-Maria Mäder, Wolfram Lutterer, Christian Schlumpf, Matthias Töwe, Lothar Nunnenmacher, Jörg Müller, Kathi Woitas und Alice Spinnler. Herzlichen Dank!

Erfreulicherweise kam so innert kürzester Zeit ein buntes Panoptikum von Eindrücken zusammen, die aus Diskretionsgründen ohne Namensnennung und vermischt, teilweise kumuliert, aufgelistet werden. Aufmerksame Naturen erahnen möglicherweise beim einen oder anderen Kommentar, von wem er stammen könnte, doch die Chance, mit der richtigen Zuordnung aller Aussagen eine Einladung zum nächsten Kongress zu gewinnen, ist denkbar klein. Die stichwortartigen Statements zu vier vorgegebenen Kategorien sollen vor allem zeigen, wie unterschiedlich so ein Kongress erlebt (gelegentlich erlitten) wird, und keineswegs vor zukünftigen Kongressbesuchen abhalten – ganz im Gegenteil!

Tops

  •  Networking und Socalizing: viele interessante, formelle und informelle Gespräche mit Anbietern, Kolleginnen und Kollegen; intensive Kontaktpflege und Gelegenheit, persönliche Antworten zu Fragen zu erhalten.
  • rb611Blended Shelf der Uni Konstanz: (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1410/)
  • Die Stadtbibliothek Köln mit „geeks@cologne“, iPad-Bands und öffentlichem 3D-Drucker (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1368/) – toll!
  • Die High Heels der türkischen Kolleginnen im Leipziger Neuschnee: „Taxischuhe“ im wahrsten Sinne des Wortes
  • IFLA-Präsidentin Ingrid Parent aus Vancouver, hier bei der Eröffnungsveranstaltung:rb612
  • Der Vortrag „Borderline-Syndrom? Rechtsfragen beim grenzüberschreitenden Leihverkehr & Kopienversand“. Harald Müller erläuterte kriminalfallähnlich, wie eine Fernleihe aus Deutschland zum Sturz des ungarischen Präsidenten beitrug. Knifflig wird es auch, wenn eine südafrikanische Bibliothek aus einem in Indien publizierten Buch, das sich in einer Bibliothek in Deutschland befindet, eine Kopie bestellt. (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1494/ )
  • Innovative Nutzungsszenarien für digitale Wissenswelten in der Bayerischen Staatsbibliothek: eigene E-Books werden über eine App frei angeboten (http://www.bsb-muenchen.de/Mobile- Apps.3027.0.html); neuartiges, zusammen mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickeltes Lesegerät für E-Books mit Gesture Based Design: mit Gestik werden Seiten umgeblättert, das 3D-Buch kann virtuell berührt, gedreht und aus der Box herausgezogen werden.
  • Absentia in Praesentia? Zur Präsentation und Vermittlung digitaler Medien im physischen Raum. Spannend und erfrischend präsentierte Ergebnisse der Masterarbeit von Janin Taubert, die dafür den B.I.T. Innovationspreis 2013 erhielt: http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1470/ Leseprobe: http://www.b-i-t-online.de/daten/bit_Innovativ_43_Taubert_Leseprobe.pdf
  • Dokumentarfilm „Erlesene Welten“ über drei mobile Bibliotheken in Kenia, Bangladesch und in der Mongolei. Trailer unter: http://www.trifilm.de/filme_einzeln.php?filmtitel=BIBLIO
  • Angeregter und spannender Austausch im Arbeitskreis Geo- und Umweltbibliotheken: neue Kontakte geknüpft und neue Bibliotheken kennengelernt.
  • Der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Form eines liegenden Buches
  • Verleihung des Innovationspreises „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ an das Team der Kunstbibliothek Sitterwerk für ihren innovativen RFID-Einsatz. Herzliche Gratulation!
  • Kostenlose Digitalisierung für Werke vor 1900 für Uniangehörige an der USB Köln (ein Wunsch pro Tag mit Ticketingsystem): http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1449/
  • Das Programm für die internationalen Gäste: Essen am Sonntagabend, Cocktail am Stand des Gastlandes Türkei am Montag, Empfang beim Bürgermeister und Beigeordneten für Kultur der Stadt Leipzig am Dienstag, Eröffnung der Buchmesse im Gewandhaus am Mittwoch…
  • Vorträge zum Forschungsdatenmanagement: Überblick von H. Pampel, GFZ (http://www.opus- bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1380/), Umfrage von E. Simukovic an der HU Berlin (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1385/), der Ansatz am Ist Austria (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1380/ sowie mit zahlreichen Hintergrundinfos gespickt der Beitrag der UB Bielefeld (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1448/)

Flops

  • Raumplanung: Alle drei Jahre wieder in Leipzig, die zum Teil hoffnungslos überfüllten Vortragsräume! Zu kleine Räume für zu grosse Themen (z.B. E-Books, IK, Prozess- und Veränderungs- management) und zu viele interessante Panels parallel.
  • Eröffnungsveranstaltung: viel zu lange, leider nicht sehr inspirierender Hauptredner
  • Dreistündige Sitzungen am Vormittag ohne Pause
  • Einzelne Beiträge aus dem Gastland Türkei
  • Infokompetenz-Sessions: „auf hohem Niveau stabil“
  • Die Programmplanung im Voraus mit einem unkooperativen Tool („e-mail Adresse nicht bekannt“, nach Neuanmeldung: „e-mail Adresse bereits vorhanden“)
  • Vorträge über Projekte, die noch nicht einmal richtig begonnen haben
  • Wie immer einzelne Vorträge in „falschen“ Sitzungen ohne zwingenden thematischen Bezug
  • Mehrfachauftritte derselben Personen
  • Der Leipziger ÖV im Spätwinter
  • Dass viele Vorträge (noch) nicht auf dem OPUS-Server abgelegt sind: http://www.bib- info.de/verband/publikationen/opus/leipzig-2013.html
  • Dass BibliothekarInnen neben ÜbersetzerInnen und PublizistInnen diejenige hochqualifizierte Berufsgruppe sind, die sich gemäss Dt. Bildungsbericht 2012 am wenigsten häufig fortbildet (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1464/, http://www.bildungsbericht.de/)

Zum Mitnehmen

  •  rb618T-Shirt „Librarian in Control“ am Stand von Palgrave
  • Train-the-Trainer-Schulungen für Studierende (Poster Michaela Zemanek, UB Wien)rb617
  • Vokabularerweiterung: „Sind Sie schon abkassiert?“ am Verpflegungsstand
  • Tipps zum Marketing in den Vorträgen von Ursula Georgy (http://www.opus-bayern.de/bib- info/volltexte/2013/1486/, Marketingbaukasten auf  http://www.bibliotheksportal.de/, z. Zt. erst im internen Bereich zugänglich) und Rita Kamm-Schuberth (Stadtbibliothek Nürnberg schafft Jahres- gebühr ab, http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1465/)
  • Nächstes Jahr ist die Schweiz Gastland an der Leipziger Buchmesse!
  • Quod non est in google non est in mundo.“
  •  Zukunftsmusik: Ausleihe durch Gesichtserkennung (Karsten Schuldt von der HTW Chur)
  • Anwendungen zu „Augmented Reality“: Wird das bibliothekarischer Mainstream oder bleibt es beim Experiment? Können sich das auch langfristig nur grosse Häuser leisten? (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1452/)
  • Statt Anpassung der BenutzerInnen an die Bibliothekskultur u.a. durch Schulungen ist heute Anpassung der Bibliothek an das Arbeits- und Freizeitverhalten der BenutzerInnen gefragt (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1436/)
  • E-Books haben für Studierende eine geringere Relevanz als für WissenschaftlerInnen; Nutzung hängt u.a. ab vom Innovationstyp (Spektrum von Early Adopters bis Laggards) (http://mrudolfebooks.pressbooks.com/chapter/bericht-von-der-session-zu-e-books-auf-dem- bid13/)
  • Räume: Studierende wollen Mehrfachexemplare, reservierbare Dauerschliessfächer, Kopierer/ Scanner, ruhige Einzelarbeitsplätze
  • Checkliste ökologische Nachhaltigkeit in Bibliotheken
  • Repositorium für Forschungsdaten der TU Berlin (http://www.opus-bayern.de/bib- info/volltexte/2013/1404)
  • Ernährungstipps (Brain Food) und Aktivpausen mit Yoga im Angebot des „House of Competence“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): http://www.hoc.kit.edu/
  • Bibliotheken müssen Informationskompetenz umfassend verstehen und ihre Leistungen bei der IK-Förderung in der Öffentlichkeit stärker darstellen (http://www.opus-bayern.de/bib- info/volltexte/2013/1398/)
  • Wissensbar der SLUB Dresden: 30-minütige Beratungsgespräche zu den Themen elektronisches Publizieren, wissenschaftliches Arbeiten, Literaturrecherche und Technik können via Bibliotheks- account in einem Internet-Terminkalender gebucht werden. Die Beratung findet an kleinen Tischen oder Tresen in einem separaten Raum in der Bibliothek statt. Das Webangebot in Typo3 darf nachgenutzt werden.
  • Informative Folien mit Zahlenmaterial unterfüttert zu Patron Driven Acquisition an der UB Bielefeld: http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1377
  • Verständliche Informationen zum aktuellen Stand von BIBFRAME, RDA und FRBR. Trotz der trockenen Materie ein spannender Vortrag: http://www.opus-bayern.de/bib- info/volltexte/2013/1407
  • Bombenstimmung beim Konzert der Maria König Kapelle am Festabend in der Moritzbastei
    rb619

  • Guter Überblick über die aktuellen Tendenzen in OA im Vortrag von Heinz Pampel und Roland Bertelmann (http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1379/ )
  • Open Access im Kontext von Forschungsdatenmanagement: eine Chance, bibliothekarische Dienstleistungen mit ausgesprochen hohem Mehrwert für WissenschaftlerInnen aufzubauen
  • Wachsende Integration (postuliert und real) zwischen Forschungsinformation (Projekte, wer macht was, Administratives), Publikationen/Volltextserver, Hochschulbibliographien, Forschungsdaten mit dem Ziel eines „One-Stop-Shop“. Gewichtung der Langzeitarchivierung gegenüber Daten- management und -bereitstellung hat abgenommen
  • Eine Menge potenzieller neuer IG WBS-Mitglieder aus der Liste der Teilnehmenden
  • Wie gehen wir mit den vergleichsweise kurzen Innovationszyklen um uns herum um, während wir einerseits in grossen Strukturen, meist in öffentlich-rechtlichem Rahmen und mit eher grossen und behäbigen Anwendungen unterwegs sind?
  • Fachreferat und Campus Communities: Interessanter Ansatz im Themenbereich Liasion Libraries: http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1408
  • Zeitplan für die RDA-Umstellung in Deutschland im Werkstattbericht von Renate Behrens http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2013/1405/ (S. 15)

Zum Vergessen

  • Leipzig im März bei Minustemperaturen und reichlich Schneefall
  • Hotelbeschreibung „Nähe Messe“
  • Heimfahrt mit der Deutschen Bahn
  • Kongresstasche: ein Altpapierständer wäre das bessere Trägermedium für den Inhalt gewesen…
  • Nett aufbereitete Folien ohne viel Neues drin
  • Mittagessen? – Nun ja, man ist ja nicht zum Vergnügen dort!

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