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Ina Brueckel Rhyner (1957), Beauftragte für Öffentlichkeits- und Kulturarbeit Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern

5. Mai 2013 ·


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Foto: Frederic Brueckel

Wie sind Sie wissenschaftliche Bibliothekarin geworden?
Geplant war das nicht. Vielleicht eher das Gegenteil. Absolviert habe ich zunächst eine gestalterische Ausbildung, dann ein geisteswissenschaftliches Studium (Literaturwissenschaft, Soziologie und Psychologie) mit abschliessender Promotion. Auf die ausgeschriebene Fachreferatsstelle an der ZHB Luzern habe ich mich aus familiären Gründen  beworben. Von Anfang an war ich übrigens mit Ausstellungskonzeption und -realisierung beauftragt und mit Aufgaben, die zum ‚Repertoire’ der Öffentlichkeitsarbeit zählen. Mit dem NDS Kulturmanagement holte ich mir Rüstzeug und ab dem Jahr 2000 übernahm ich das entsprechende Ressort an der ZHB.

Welches sind Ihre gegenwärtigen Haupttätigkeiten?
Mein Ressort assoziiert zwei Felder: Die Öffentlichkeitsarbeit, die vor allem charakterisiert ist durch die Erarbeitung und Umsetzung von Kommunikationszielen, die Bekanntmachung von Unternehmenszielen und -botschaften, die redaktionelle Verantwortung für die Publikationen der ZHB in verschiedenen Formaten, die Gestaltung und Pflege von bibliotheksrelevanten Aussenbeziehungen, die Medienarbeit generell sowie die Erarbeitung und Pflege des Corporate Designs und der visuellen Kommunikation. Die Kulturarbeit umfasst die Konzipierung und Realisierung von Ausstellungen und Veranstaltungen. Die tägliche Herausforderung des Ressorts besteht darin, die weit gespannte Perspektive nicht aus den Augen zu verlieren. Machbar ist das nur mit Disziplin und einem strikten Zeitmanagement. Dabei lebt eine kreative Öffentlichkeitsarbeit von neuen Impulsen, frischen Ideen und der Zeit fürs Umsetzen.

Das Bibliothekswesen ist im Umbruch: Welche Rolle spielen Entwicklung und Innovation für Ihre Tätigkeit und wie halten Sie sich auf dem Laufenden?
Öffentlichkeitsarbeit, von der zu Recht Aktualität erwartet wird, ist gefordert, sich intensiv mit neuen Entwicklungen im Bibliotheksbetrieb auseinanderzusetzen. Was heisst das praktisch? Aufmerksam bleiben, die Arbeit anderer wahrnehmen, viel lesen, beständigen Austausch mit jenen KollegInnen pflegen, die in der ZHB an der „Front“ arbeiten. Eigener und fremder ‚Routine’ misstrauen. Durch meine Tätigkeit als Dozentin für Öffentlichkeitsarbeit an der HTW Chur (MAS Information Sciences) und an der PHZ Luzern (Grundausbildung für Bibliothekarinnen und Bibliothekare) beschäftige ich mich immer wieder mit neuen theoretisch-methodischen Inputs.

Über welche Kanäle tauschen Sie sich aus?
Die Kooperation mit KollegInnen aus anderen Bibliotheken kommt bei mir entschieden zu kurz. Leider ist auch das Weiterbildungsangebot speziell im Bereich bibliothekarischer Öffentlichkeitsarbeit extrem übersichtlich und damit entfällt auch diese wichtige Möglichkeit, gemeinsam nachzudenken und sich auszutauschen. Dafür funktionieren die Vernetzungen in den Kulturbereich vor Ort und mit benachbarten Institutionen.

Was gefällt Ihnen besonders an ihrer jetzigen Stelle und/oder allgemein an ihrem Beruf?
Bibliotheken vom Typus der ZHB Luzern bewegen sich mit ihren Vermittlungsangeboten auf einem überfüllten, heftig umkämpften Schauplatz der Kultur- und Bildungsanbieter. Die meiste Zeit gilt es, schnell neue Inhalte zu erschliessen, frische Lösungen zu finden, erfolgversprechende Übersetzungsformen zu entwickeln. Einem neugierigen, experimentierfreudigen Menschen kommt sowohl das, als auch die Kombination von gestalterischen Aufgaben und analytisch-strategischem Denken entgegen.

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