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Interessengruppe Wissenschaftliche Bibliothekar:innen Schweiz

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Marianne Rubli Supersaxo (1962), Direktorin Universitätsbibliothek Bern

5. Mai 2013 ·

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Foto: Unicard Universität Bern

Wie sind Sie wissenschaftliche Bibliothekarin geworden?
Die Informationsvermittlung als essenzielle Dienstleistung für Lehre und Forschung hat mich bereits während des Studiums der Geisteswissenschaften (Lic. Phil. in Germanistik, Kunstgeschichte und Medienwissenschaften) interessiert. Das damals neu geschaffene Nachdiplomstudium – der „Zürcher Kurs“ für wissenschaftliche Bibliothekare – bildeten dann die ideale Einstiegshilfe in die bibliothekarische Berufslaufbahn. Im kursbegleitenden zweijährigen Praktikum an der damaligen Stadt- und Universitätsbibliothek Bern (StUB) habe ich erste Berufserfahrung gesammelt. Anschliessend hatte ich die Möglichkeit, als (Projekt-)Leiterin Basisbibliothek Unitobler Verantwortung zu übernehmen und fand auch rasch Gefallen an der vielfältigen Führungsarbeit.

Welches sind Ihre gegenwärtigen Haupttätigkeiten?
Die „klassischen“ bibliothekarischen Arbeiten (Medienbearbeitung, Benutzungsdienstleistungen, Schulungen usw.) erledige ich nicht mehr selber seit der Übernahme meiner heutigen Funktion, ich bin aber indirekt täglich damit konfrontiert. Durch die Gesamtverantwortung, die ich für den Bibliotheksbetrieb, die Dienstleistungen und die Weiterentwicklung der UB habe, ist mein Arbeitstag ausgefüllt mit Planen und Steuern, Organisieren, Texten, Diskutieren, Informieren, Unterstützen und Entscheiden. Die Auseinandersetzung mit den Entwicklungen in unserem unmittelbaren Umfeld wie auch mit den Trends im Bibliothekswesen gehört genauso zu meinen Aufgaben wie die Beschäftigung mit Themen der Betriebsführung oder mit strategischen Fragen. Dabei bewährt sich die enge Zusammenarbeit mit den Kaderleuten der Bibliothek und mit dem Verwaltungskader der Universität Bern.

Das Bibliothekswesen ist im Umbruch: Welche Rolle spielen Entwicklung und Innovation für Ihre Tätigkeit und wie halten Sie sich auf dem Laufenden?
Entwicklung und Innovation spielen eine enorm wichtige Rolle, in unserer Institution ist der Wandel zum Dauerzustand geworden, der Betrieb ist je länger je mehr projektgetrieben, die Innovationskraft und Motivationsfähigkeit der Mitarbeitenden wird zusehends zum wichtigen Erfolgsfaktor.

Über welche Kanäle tauschen Sie sich aus?
Ich verbringe viel Zeit mit Gesprächen und Diskussionen in verschiedenen Gremien und Kommissionen, in welchen ich aufgrund meiner Funktion Einsitz habe. Sitzungen mit den Leitenden der Verwaltungsabteilungen der Universität Bern und mit universitären Bibliothekskommissionen sichern die innerbetriebliche Vernetzung. In den überregionalen und nationalen Gremien des wissenschaftlichen Bibliothekswesens (Leitungsausschuss IDS Basel Bern, Konferenz Deutschschweizer Hochschulbibliotheken KDH, Konferenz der Universitätsbibliotheken der Schweiz KUB, Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken) gibt es nebst dem Informationsaustausch auch gemeinsame Dienstleistungen und kooperative Projekte zu planen und zu gestalten. Und nicht zuletzt bringt mir – abgesehen von Kongressbesuchen – die Mitgliedschaft in der Interessengruppe der Wissenschaftlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Schweiz (IG WBS) wie auch meine Mitarbeit in wissenschaftlichen Studiengängen der Informations- und Bibliothekswissenschaften (MAS Uni Bern/Lausanne; MAS Uni Zürich) die Möglichkeit, mich regelmässig mit neuen beruflichen Anforderungen und den aktuellsten Entwicklungen im wissenschaftlichen Bibliothekswesen auseinanderzusetzen.

Was gefällt Ihnen besonders an ihrer jetzigen Stelle und/oder allgemein an ihrem Beruf?
Meine Arbeit ist herausfordernd und vielfältig, kein Tag ist gleich wie der andere. Trotz Rahmenvorgaben bleibt viel Gestaltungsspielraum. 
Allgemein sehe ich das Berufsfeld des wissenschaftlichen Bibliothekswesens als sehr sinnstiftend, dynamisch und vielseitig; soweit die Bereitschaft für Neues da ist, birgt es ein hohes Zukunftspotenzial.

 

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