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Interessengruppe Wissenschaftliche Bibliothekar:innen Schweiz

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Eva Martina Hanke (1977), Mitarbeiterin Musikabteilung und Projekte Spezialsammlungen Zentralbibliothek Zürich

5. Mai 2013 ·

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Foto: Moerkerk, Digitalisierungszentrum ZB Zürich

Wie sind Sie wissenschaftliche Bibliothekarin geworden?

Nach dem Studium der Musikwissenschaft, Anglistik/Literaturwissenschaft und Rechtswissenschaften an den Universitäten Marburg/Lahn und York (GB) habe ich 2006 im SNF-Projekt „Musik in Zürich – Zürich in der Musikgeschichte“ an der Universität Zürich promoviert. Seit 2005 bin ich als wissenschaftliche Bibliothekarin in der Musikabteilung der Zentralbibliothek Zürich angestellt und betreue dort Sammlungen und Nachlässe. 2011 habe ich den MAS-Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaften an der Universität Zürich abgeschlossen.

Welches sind Ihre gegenwärtigen Haupttätigkeiten?
Erstens erschliesse ich Sammlungen und Nachlässen der Musikabteilung, zweitens berate ich Benutzende im Lesesaal Musik und drittens arbeite ich in Projekten der Spezialsammlungen mit. So übernahm ich zum Beispiel die Projektleitung der Handschriftenplattform e-manuscripta.ch. In allen genannten Tätigkeitsfeldern geht es darum historische Bestände sichtbar zu machen, also die Recherche und den Zugang zu den Dokumenten zu ermöglichen. Besonders in den Projekten wird abteilungs- und bei e-manuscripta.ch sogar institutionsübergreifend gearbeitet, zudem sind externe Firmen (v.a. Software-Entwicklung, Graphik bzw. Webdesign) involviert.

Das Bibliothekswesen ist im Umbruch: Welche Rolle spielen Entwicklung und Innovation für Ihre Tätigkeit und wie halten Sie sich auf dem Laufenden?
Wie die Bibliotheken allgemein sind auch die Spezialsammlungen damit beschäftigt, sich „zukunftstauglich“ zu machen. Digitalisierungsprojekte sind dabei ein wichtiges Arbeitsgebiet, denn historische Bestände profitieren besonders vom Einsatz neuer Technologien. Um innovative und nachhaltige Lösungen zu finden, sind der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen aus dem Bibliotheks- und Archivbereich ebenso nützlich wie der Kontakt mit den Benutzenden.

Über welche Kanäle tauschen Sie sich aus?
Neben persönlichen Kontakten, sind Tagungen und Veranstaltungen sowie Fachpublikationen und Newsletter wichtige Kanäle in der Spezialsammlungs- und Archivszene. Die IG WBS ermöglicht ein Netzwerk für den Austausch zwischen Berufskollegen.

Was gefällt Ihnen besonders an ihrer jetzigen Stelle und/oder allgemein an ihrem Beruf?
Die drei oben genannten Tätigkeitsbereiche bieten ein breites Spektrum von Aufgaben und Herausforderungen, für die musikwissenschaftliches und bibliothekarisches Fachwissen ebenso gefragt sind wie ein Flair für Organisatorisches und Projektmanagement. In dieser Phase der Entwicklung und des Wandels geben v.a. Projekte die Möglichkeit, die Zukunft mit zu gestalten. Das abteilungs- und institutionsübergreifende Arbeiten sorgt dabei nicht nur für Abwechslung zur Arbeit im Büro, sondern fördert auch den Austausch.

 

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