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Interessengruppe Wissenschaftliche Bibliothekar:innen Schweiz

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Simone Barnetta – Mitglied im Fokus

13. November 2018 ·

Einrichtung: Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
Funktion: Abteilungsleiterin Benutzungsdienste
Bibliothekarische Ausbildung: Master of Advanced Studies FHO in Information Science (HTW Chur)

Wie kamst Du ins Bibliothekswesen?
Per Zufall: Ich habe Biologie in Bern studiert und machte anschliessend ein Praktikum bei einer Umweltschutzorganisation. Eigentlich hätte ich danach sehr gerne weiterhin in diesem Bereich gearbeitet, aber ich fand keine Stelle.

Meine Schwester wies mich dann auf ein Inserat für den MAS in Chur hin, worauf ich mich mit Urs Naegeli, damaliger Studiengangsleiter, zu einem Gespräch traf. Er zeigte mir die abwechslungsreichen Arbeitsmöglichkeiten einer I&D-Spezialisten mit naturwissenschaftlichem Hintergrund auf und so meldete ich mich für den berufsbegleitenden MAS an.

Während ich erste Einblicke in die Bibliothekswelt durch ein Praktikum in der Kornhausbibliothek Bern erhielt, absolvierte ich den ersten offiziellen MAS-Studiengang in Information Science der HTW.

Wie ging es danach weiter?
Danach erhielt ich eine Stelle am Kantonsspital Aarau als Leiterin der Abteilung «Wissenschaftliche Bibliotheken». Ich und eine Kollegin waren zuständig für die fachliche Literaturversorgung der Ärztinnen und Ärzte sowie der Pflegenden.

Gleichzeitig arbeitete ich die ersten drei Jahre jeweils einen Tag an der Ausleihe in der Fachbereichsbibliothek Bühlplatz FBB in Bern. Ich hatte in der Kornhausbibliothek gemerkt, dass mir der Kontakt mit Bibliotheksbenutzern besonders gefällt. Nach einem Unterbruch nahm ich diese «Nebenbeschäftigung» an der Ausleihtheke wieder auf, diesmal im Berner Bildungszentrum Pflege.

Und wo bist Du heute?
Seit gut zweieinhalb Jahren bin ich nun Abteilungsleiterin Benutzungsdienste der ZHB Luzern. Im Kantonsspital Aarau waren wir ein winziges Team und ich erledigte Aufgaben in allen bibliothekarischen Bereichen, d.h. von der Lizenzierung über die Katalogisierung bis hin zur Durchführung von Rechercheschulungen. Nun arbeite ich in einer grossen Bibliothek, in einem Team mit 25 Kolleginnen und Kollegen. Ich habe zwei Standortleiterinnen, die für das Tagesgeschäft zuständig sind und mich unterstützen.

Was ist Dir bei der Arbeit besonders wichtig?
Dass die Arbeit abwechslungsreich ist und Spass macht. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass es meinen Mitarbeitenden gut geht, dass sie zufrieden sind und gerne in der ZHB Luzern arbeiten.

Was darf an Deinem Arbeitsplatz nie fehlen?
Eine Docking-Station für meinen Laptop, denn ich bin zwischen den Standorten der ZHB Luzern mobil und immer häufiger auch virtuell unterwegs – oder zumindest auf dem Weg dahin. Im Moment mache ich einen CAS im Bereich «Digitalisierung in der Arbeitswelt». Ein letztes physisches To-Do-Mäppli existiert aber noch.

Ich habe an den beiden Bibliotheksstandorten, für die ich zuständig bin, einen Arbeitsplatz mit besagter Docking-Station. Der Arbeitsplatz steht auch anderen Mitarbeitenden zur Verfügung, wenn ich nicht da bin. Entsprechend gibt es keine persönlichen Gegenstände an meinem Arbeitsplatz.

Was gefällt Dir besonders bei Deiner jetzigen Arbeit?
Ich mag die Abwechslung zwischen Tagesgeschäft und strategischer Arbeit. Die ZHB Luzern steckt in einem Organisationsentwicklungsprozess und ich bin direkt involviert. Das ist eine sehr spannende Herausforderung, vor allem weil sie mich in Kontakt bringt mit Kolleginnen und Kollegen, die anders denken als ich, mit denen ich aber gemeinsam neue Ideen entwickeln muss. Ich lerne gerade ganz viel über Strukturen und Prozesse.

Was sind Deine bevorzugten Informationsquellen, um auf dem Laufenden zu bleiben?
Der persönliche Austausch! Und somit natürlich auch die Veranstaltungen der IG WBS mit den anschliessenden Apéros. Das ist meine Art der Netzwerkarbeit, so höre ich von aktuellen Themen in der Bibliothekswelt und lerne neue Leute kennen.

Gibt es ein Buch, einen Artikel, einen Blogbeitrag, den Du den Mitgliedern der IG WBS empfehlen möchtest?
Für alle die sich für das Thema «Zukunft digitale Schweiz» interessieren, kann ich den gleichnamigen Bericht der economiesuisse über die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft empfehlen.

November 2018

Mitglieder Mitglied im Fokus (Portrait)

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