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Theoretisches und Praktisches zu Personalentwicklung (28. November 2017)

2. Dezember 2017 ·

Das Thema Personalentwicklung scheint viele unserer Mitglieder zu beschäftigen. Jedenfalls war unser Anlass zu diesem Thema an der UB Basel im November 2018 ausgebucht.

Joachim Kreische: Personalentwicklung als Teil der Strategieentwicklung

In der UB Dortmund steht die Personalentwicklung im Dienste des angestrebten Produktkatalogs: Was sollten wir zusätzlich tun, was sollten wir anders tun, was sollten wir nicht mehr tun? Damit wird eruiert, wie vom Ist- zum Sollzustand gekommen werden kann und welche Fähigkeiten und Kompetenzen für die einzelnen Produkte aus- bzw. aufgebaut werden müssen. Dies geht natürlich einher mit zahlreichen Veränderungen.

Entsprechend hob Joachim Kreische, Leitender Bibliotheksdirektor der Universitätsbibliothek Dortmund, die Wichtigkeit einer Veränderungskultur für die Institution hervor, da nur durch maximale Transparenz und die Beteiligung aller Mitarbeitenden am Strategie- und Umsetzungsprozess auch gewährleistet werden kann, dass die angestrebte Transformation erreicht wird. Hilfreich sind an der UB Dortmund die enge Anbindung an die Hochschule sowie die flachen Hierarchien.

Die Folien zum Referat von Joachim Kreische

Thorsten Meyer: Digitale Bibliothek + Wissenschaft

An der ZBW, dem Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, wird die Wichtigkeit der Personalentwicklung bereits in der Strategie 2015-2020 hervorgehoben. So ist neben der Nutzerorientierung und der Bestandsentwicklung (d.h. Bestandeserhaltung, neu e-preferred) sowie einer Fokussierung der Dienste auf die Bedürfnisse der Forschung die Personalentwicklung als zentrales Element der Strategie festgehalten. Schliesslich kann Organisationsentwicklung nur erfolgreich sein, wenn sie von einer entsprechenden Personalentwicklung unterstützt wird, so Thorsten Meyer, stellvertretender Direktor des ZBW.

Eine Prozessmanagerin, die für die digitale Transformation der ZBW verantwortlich ist, unterstützt alle betroffenen Bereiche bei den nötigen Veränderungen. Dabei wird viel Eigeninitiative gefordert, d.h. sie sind angehalten, selbst Lösungsansätze für die in der Strategie verankerten Ziele zu erarbeiten. Neben zahlreichen Weiterbildungen (Medienkompetenz, Social Media, Digitales Wissen und Digitale Wissensverarbeitung etc.) kommt auch ein Multiplikatorensystem zum Einsatz: KollegInnen schulen KollegInnen (und tauschen sich regelmässig untereinander aus).

Um zu gewährleisten, dass vorhandene personelle Ressourcen optimal genutzt werden, wird an der ZBW bei neu zu besetzenden Stellen i.d.R. auf Interessensbekundungsverfahren gesetzt. Die offenen Stellen werden jeweils zuerst intern ausgeschrieben, so dass sich interessierte Mitarbeitende mit entsprechenden Fähigkeiten (oder mit dem Willen, sich in diese Richtung zu bewegen und weiterzubilden) melden können und das vorhandene Potenzial besser ausgeschöpft werden kann.

Die Folien zum Referat von Thorsten Meyer

Sandra Jauslin: Tools aus/für die Praxis

Ein ideales Portemonnaie.

Sandra Jauslin, Leiterin Personalentwicklung bei der Helvetia Versicherungen CH, stellte im Workshopteil es Anlasses die Methode Design Thinking vor. Zentral für diese Methode ist es, Gruppen mit verschiedenen Hintergründen und Interessen zu bilden, die eine Aufgabe diskutieren, hinterfragen, Ideen ausarbeiten, evaluieren und schliesslich eine Lösung, einen Prototyp, erarbeiten.

Durch das Erarbeiten von Visionen/Ideen in bunt zusammengewürfelten Gruppen und dem Miteinbeziehen der Anforderungen des Gegenübers soll gewährleistet werden, dass man vom häufig hemmenden Gedanken „Das geht doch gar nicht“ wegkommt, sondern über den Tellerrand schaut und Neues anpackt.

Die Teilnehmenden der Veranstaltung wandten die Methode des Design Thinking gleich selbst an und bastelten für ihr jeweiliges Gegenüber ein ideales Portemonnaie.

Podiumsdiskussion

Den Abschluss des Anlasses bildete eine Podiumsdiskussion der drei Referentinnen und Marianne Ingold, Vizedirektorin der UB Bern und langjährige Präsidentin der IG WBS. Graphic Recorder Daniel Osterwalder dokumentierte den Prozess live.

Die Podiumsdiskussion grafisch festgehalten.

Susanna Truniger & Catrina Dummermuth
Dezember 2017

Management und Leitung Bibliotheksorganisation, IGWBS-Veranstaltung

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